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Aktuelle News

Urteil: Betriebskostenabrechnung muss haushaltsnahe Dienstleistungen ausweisen

Haushaltsnahe Dienstleistungen wie beispielsweise Handwerkerrechnungen oder Hausmeisterservices können steuerlich geltend gemacht werden. Damit Mieter allerdings die Kosten als solche erkennen und ausweisen können, muss die Betriebskostenabrechnung laut aktuellem Urteil des Landesgerichts Berlin entsprechend aufgeschlüsselt werden (AZ 18 S 339/16).
Im vorliegenden Fall hatte ein Mieter geklagt, da er haushaltsnahe Dienstleistungen anteilig in seiner Steuerklärung ausweisen wollte. 2014 hatte sein Vermieter unter anderem Kosten für Frisch- und Schmutzwasser sowie sonstige Betriebskosten abgerechnet. Der Mieter forderte eine gesonderte Bescheinigung für die abzugsfähigen Kosten, da die vorgelegte Abrechnung nicht ausreichen würde.
Das Gericht entschied nun aktuell, dass dem Mieter eine gesonderte Ausweisung der haushaltsnahen Dienstleistungen zusteht. Zwar muss keine separate Bescheinigung erstellt werden, doch muss die Betriebskostenabrechnung so gestaltet werden, dass die Beträge klar erkennbar sind.

Finanztest: Immobilien richtig vererben oder verschenken

Eine Immobilie ist oft der wichtigste Vermögenswert im Leben. Viele Eigentümer denken bereits zu Lebzeiten über eine spätere Absicherung von Ehepartnern oder Kindern in Form einer Schenkung oder späteren Vererbung nach. In der aktuellen Finanztest-Ausgabe gibt Stiftung Warentest wichtige Tipps und zeigt Möglichkeiten zur Steuerersparnis auf.
Denn die gesetzliche Erbfolge ist nicht immer die beste Lösung, wie die Analyse der Finanzexperten zeigt. Beispielsweise können unverheiratete Paare, Pflegekinder oder der Nachwuchs des Partners nicht in vollem Umfang von dem Freibetrag profitieren, der jedem Erben zusteht. Je näher der Erbe mit dem Verstorbenen verwandt ist, desto höher ist der Betrag. In diesem Fall kann eine Schenkung zu Lebzeiten die bessere Lösung sein.
Auch wenn die Immobilie sehr wertvoll ist, lohnt sich eine Übertragung zu Lebzeiten, da eine Schenkung zahlreiche Vorteile für den Eigentümer mit sich bringt. So kann er bestimmte Personen von dem Erbe ausschließen, eine Generation überspringen und die persönlichen Freibeträge alle 10 Jahre neu ausschöpfen. Der ausführliche Test ist unter www.test.de/immobilie-vererben abrufbar.
Quelle: Stiftung Warentest

Einbruchschutz: Bund erweitert Förderprogramm für Mieter und Eigentümer

Um Mietwohnungen und Häuser besser gegen Einbrüche zu schützen, haben das Bundesbauministerium, das Bundesinnenministerium und die KfW die Förderung von Sicherheitsmaßnahmen ausgeweitet. Bereits seit März können Zuschüsse ab einer Investitionssumme von 2.000 Euro beantragt werden – nun sinkt das Mindestinvestitionsvolumen auf 500 Euro, für die 10 Prozent der investierten Mittel erstattet werden.
2016 wurden über 40.000 Förderzuschüsse für den Einbruchschutz gewährt. Die meisten Maßnahmen konzentrierten sich auf einbruchhemmende Haus- und Wohnungstüren sowie Nachrüstungssysteme für Fenster. Die Möglichkeit, für Einbruchschutz-Maßnahmen Förderkredite mit guten Zinssätzen zu beantragen, besteht bereits seit Ende 2016.
Den Förderantrag können Hauseigentümer und Mieter auf dem Online-Portal der KfW stellen. Die Förderzusage erfolgt in der Regel innerhalb weniger Augenblicke. Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind unter www.kfw.de/einbruchschutz erhältlich.
Quelle: KfW

Bautipp: Frostfreie Außenarmaturen installieren!

Hauseigentümer älterer Gebäude kennen das: Werden die Temperaturen kälter und setzt über Nacht der Bodenfrost ein, sollten alle Außenwasseranschlüsse im Garten abgestellt sein. Geschieht dies nicht, kann das gestaute Wasser gefrieren und sogar die Leitungen sprengen. Feuchteschäden an den Außenwänden können laut Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) anschließend die Folgen sein.
Bauherren können diesem Szenario vorbeugen, denn frostfreie Außenarmaturen werden heute fast immer standardmäßig verbaut. Dennoch sollten Eigentümer auf die Leitungsführung und Armatureninstallation achten, denn oft sind es kleine Details, die den Wohnkomfort später deutlich erhöhen.
Zudem empfehlen die Bauexperten, die frostfreien Außenarmaturen mit einer Ringleitung anzuschließen und nicht mit einer Stichleitung. Hierbei staut sich das Wasser über den gesamten Winter in der Leitung und bietet den idealen Lebensraum für Keime und Bakterien. Diese können sich anschließend über das ganze Leitungssystem verteilen.
Quelle: VPB

Energiewende im Gebäudesektor: dena fordert technologieoffenes Szenario

Laut einer aktuellen Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) und weiteren Branchenverbänden werden die Klimaschutzziele 2050 mit den derzeitigen Maßnahmen im Immobiliensektor klar verfehlt. Die Experten empfehlen, alle verfügbaren Effizienztechnologien wirtschaftlich einzusetzen und mit bestehenden Infrastrukturen zu kombinieren.
Für die Energiewende spielen Wohn- und Gewerbegebäude eine entscheidende Rolle, denn sie benötigen deutlich mehr Energie als beispielsweise der Industriesektor. Auch als Energielieferant bieten Immobilien hohes Potenzial, das laut dena durch mehr Förderprogramme und offen gestaltete Technologiekonzepte ausgeschöpft werden kann.
Denn wie die Studie gezeigt hat, bringt eine stark forcierte Elektrifizierung der Wärmeversorgung höhere Kosten und dadurch eine größere Sanierungsrate mit sich. Im technologieoffenen Szenario dagegen, reicht eine Sanierungsrate von 1,4 Prozent, um die Klimaschutzziele im Gebäudesektor zu erreichen.
Quelle: dena

Urteil: Fristlose Kündigung kann nur vollständige Mietnachzahlung verhindern

In einem aktuellen Urteil entschied der Bundesgerichtshof, dass das einmal entstandene Recht des Vermieters auf fristlose Kündigung nur dann wieder entfallen kann, wenn die Mietrückstände in vollem Umfang gezahlt werden (AZ VIII ZR 193/16).
Im vorliegenden Fall hatte eine Vermieterin die Räumung ihrer Wohnung gefordert, da sie der Mieterin wegen Zahlungsverzug fristlos gekündigt hatte. Die Mieterin hatte mehrere ungerechtfertigte Mietminderungen vorgenommen und zahlte auch nach fristloser Kündigung die Rückstände nicht.
Der Bundesgerichthof entschied zu Gunsten der Vermieterin. Die Mieterin war mit mehr als einer Monatsmiete im Rückstand und die fristlose Kündigung damit gerechtfertigt. Auch die Mietminderungen konnten die Kündigung nicht verhindern, da die vertraglich vereinbarte Miete maßgeblich für die Beurteilung ist.

Erbbaurecht: Ohne Grundstück in die eigenen vier Wände

Baulandpreise sind in manchen Regionen Deutschlands um bis zu 45 Prozent gestiegen. Insbesondere in Ballungsgebieten wird es immer schwieriger, bezahlbares Bauland zu erwerben. Dies teilt der Infodienst Bauen und Finanzieren der Landesbausparkassen (LBS) aktuell mit. Der Erwerb eines Erbbaurechts kann daher eine alternative Möglichkeit bieten, den Traum vom eigenen Haus ohne Grundstückserwerb zu realisieren.
Statt Bauland zu kaufen, erwerben die Käufer das Recht, ein Grundstück über einen festgelegten Zeitraum zu nutzen und zu bebauen. In der Regel wird dieser Zeitraum auf 60 bis 99 Jahre festgeschrieben. Vergeben werden Erbbaurechte von Kommunen, Stiftungen, Kirchen oder auch Privatleuten. Dieses Erbbaurecht wird im Grundbuch eingetragen und kann sogar weiterverkauft oder vererbt werden. Gezahlt werden muss ein jährlicher Erbbauzins, der durchschnittlich bei drei bis vier Prozent des Grundstückswertes liegt.
Der LBS-Infodienst nennt als Beispiel ein 400-Quadratmeter Grundstück, für das sich eine jährliche Belastung von etwa 5.700 Euro ergibt. Besonders für junge Familien mit wenig Eigenkapital kann das Erbbaurecht den LBS-Experten zufolge eine gute Alternative zum Kauf sein.
Quelle: LBS

Haus & Grund: Steuerentlastung für Haus- und Wohnungseigentümer geplant

Wie die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund aktuell mitteilt, weisen die ersten Sondierungsgespräche von CDU/CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen auf eine positive Entwicklung in der Finanzpolitik hin. Bei den veröffentlichten Eckpunkten der Verhandlungen wurden unter anderen Steuerentlastungen für Immobilienbesitzer genannt.
Für Haus & Grund gehen die Gespräche in die richtige Richtung, da insbesondere Haus- und Wohnungsbesitzer zu 90 Prozent aus Eigenkapital finanzieren und daher steuerlich deutlich entlastet werden müssten. Insgesamt fehle es Investoren an Spielraum für Investitionen und neue Wohngebäude.
Dazu ist es im Zuge der Energiewende den Branchenexperten zufolge wichtig, die Konditionen für Energiesanierungen bei bestehenden Wohngebäuden zu verbessern. Neben Steuerentlastungen sollten daher auch steuerliche Förderungen für die energetische Gebäudemodernisierung eingesetzt werden, um Eigentümern ohne großes Eigenkapital den Zugang zu KfW-Krediten zu ermöglichen.
Quelle: Haus & Grund Deutschland

Urteil: Mieterhöhung wegen Fahrstuhleinbau nicht immer gültig

Wird ein neuer Fahrstuhl in einem Wohngebäude installiert, kann dies durch einen entstehenden Gebrauchsvorteil eine Mieterhöhung zur Folge haben. Doch dies ist nicht immer der Fall, wie das Landesgericht Berlin aktuell mitteilt (AZ 67 S 81/17).
Im vorliegenden Fall hatte eine Mieterin geklagt, da ihre Vermieterin nach Einbau eines Fahrstuhls eine Modernisierungsmieterhöhung festgesetzt hatte. Sie argumentierte, dass der Fahrstuhl keinen Haltepunkt im ersten Stockwerk hatte, in dem sich ihre Wohnung befand. Auch das Kellergeschoss war nicht an den Fahrstuhl angebunden.
Das Gericht gab nun aktuell der Mieterin recht. Die Mieterhöhung ist unzulässig, da durch die Installation kein Gebrauchsvorteil für die Mieterin entstanden ist. Weder liegt nun eine Barrierefreiheit vor, noch kann die Wohnung schneller oder besser erreicht werden. Die Vermieterin muss demnach die zu viel gezahlten Beträge wieder zurückerstatten.

Hausbau: Stiftung Warentest veröffentlicht Ratgeber für die Bauplanung

Der Bau des eigenen Hauses bringt viele Fragen und Hindernisse mit sich. Neben der Lage, der Entscheidung für oder gegen einen Bauträger oder Fragen zur Finanzierung gibt es unzählige Details, mit denen sich Bauherren während der Planungsphase beschäftigen müssen. Vor diesem Hintergrund hat Stiftung Warentest zwei Ratgeber veröffentlicht, die zukünftige Hausbesitzer bei der Planung unterstützen sollen.
Die Finanzierung eines Bauprojekts ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg in die eigenen vier Wände. Die „Praxismappe Finanzierung“ vermittelt einen realistischen Blick auf die eigenen Geldmittel und stellt Finanzierungsoptionen vor. Hierzu werden Checklisten und Formulare zur Verfügung gestellt, die die Gesamtkosten des Bauprojekts für einen ersten Überblick berechnen.
Darüber hinaus ist das Bauherren-Handbuch ein praktischer Ratgeber von Baubeginn bis Endabnahme und gibt wertvolle Tipps im Baualltag. Erhältlich sind beide Ratgeber ab sofort im Handel oder unter www.test.de/bauherren.
Quelle: Stiftung Warentest

Urteil: Mieterhöhung wegen Fahrstuhleinbau nicht immer gültig

Wird ein neuer Fahrstuhl in einem Wohngebäude installiert, kann dies durch einen entstehenden Gebrauchsvorteil eine Mieterhöhung zur Folge haben. Doch dies ist nicht immer der Fall, wie das Landesgericht Berlin aktuell mitteilt (AZ 67 S 81/17).
Im vorliegenden Fall hatte eine Mieterin geklagt, da ihre Vermieterin nach Einbau eines Fahrstuhls eine Modernisierungsmieterhöhung festgesetzt hatte. Sie argumentierte, dass der Fahrstuhl keinen Haltepunkt im ersten Stockwerk hatte, in dem sich ihre Wohnung befand. Auch das Kellergeschoss war nicht an den Fahrstuhl angebunden.
Das Gericht gab nun aktuell der Mieterin recht. Die Mieterhöhung ist unzulässig, da durch die Installation kein Gebrauchsvorteil für die Mieterin entstanden ist. Weder liegt nun eine Barrierefreiheit vor, noch kann die Wohnung schneller oder besser erreicht werden. Die Vermieterin muss demnach die zu viel gezahlten Beträge wieder zurückerstatten.

Hausbau: Stiftung Warentest veröffentlicht Ratgeber für die Bauplanung

Der Bau des eigenen Hauses bringt viele Fragen und Hindernisse mit sich. Neben der Lage, der Entscheidung für oder gegen einen Bauträger oder Fragen zur Finanzierung gibt es unzählige Details, mit denen sich Bauherren während der Planungsphase beschäftigen müssen. Vor diesem Hintergrund hat Stiftung Warentest zwei Ratgeber veröffentlicht, die zukünftige Hausbesitzer bei der Planung unterstützen sollen.
Die Finanzierung eines Bauprojekts ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg in die eigenen vier Wände. Die „Praxismappe Finanzierung“ vermittelt einen realistischen Blick auf die eigenen Geldmittel und stellt Finanzierungsoptionen vor. Hierzu werden Checklisten und Formulare zur Verfügung gestellt, die die Gesamtkosten des Bauprojekts für einen ersten Überblick berechnen.
Darüber hinaus ist das Bauherren-Handbuch ein praktischer Ratgeber von Baubeginn bis Endabnahme und gibt wertvolle Tipps im Baualltag. Erhältlich sind beide Ratgeber ab sofort im Handel oder unter www.test.de/bauherren.
Quelle: Stiftung Warentest

Knapper Wohnraum: Studie zeigt Strategien für deutsche Großstädte auf

Besonders in den Ballungszentren der Bundesrepublik herrscht derzeit ein großer Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Vor diesem Hintergrund hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln eine Studie veröffentlicht, die Strategien zur Entspannung des Wohnungsmarktes in Großstädten aufzeigt.
Die Studie "Ideen für eine bessere Wohnungspolitik" kommt zu dem Ergebnis, dass bisherige Instrumente der Politik wie die Mietpreisbremse oder soziale Wohnraumförderung wenig taugen, um der Wohnungsknappheit entgegenzuwirken. Innovative Idee des aktuell veröffentlichten Strategiepapiers ist unter anderem eine intelligentere Nutzung des bestehenden Wohnraums wie beispielsweise durch den Ausbau von Dachgeschossen oder die Untervermietung von ungenutzten Zimmern in zu großen Wohnungen.
Darüber hinaus sollten schrumpfende Städte wieder attraktiver gestaltet und das Wohngeld erhöht werden. Insgesamt fordert das IW Köln eine bessere Verzahnung von Bund, Ländern und Gemeinden sowie eine engere Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft.
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Bautipp: In Hochwassergebieten den Keller überdenken!

Bei Hochwasser werden zuallererst die Kellerräume in Mitleidenschaft gezogen. Bauherren sollten daher den Bau eines Kellers sorgfältig überdenken, wenn ihr Baugrundstück in einem Gebiet mit Hochwasserrisiko liegt. In jedem Fall sollte Hochwasser von Anfang an in die Bauplanung mit einbezogen werden. Dies teilt der Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) aktuell mit.
Möchten Bauherren nicht auf ihren Keller verzichten, empfehlen Experten den Bau eines abgedichteten Kellers – die sogenannte "weiße Wanne". Entsprechende Rückstauverschlüsse, die regelmäßig gewartet werden müssen, sollten ebenfalls installiert werden. Dies betrifft im Übrigen nicht nur Bauprojekte in Hochwassergebieten, sondern auch dort, wo Grundwasser durch hohe Druckverhältnisse in die Gebäude eindringen kann.
Wer auf der sicheren Seite sein will, kann über ein Baugrundgutachten die Bodenverhältnisse seines Grundstücks klären lassen. Auch das Bauamt hat gegebenenfalls bereits Bebauungspläne vorliegen, die den Bau von Kellern untersagen und eine aufgeständerte Bauweise vorschreiben.
Quelle: Verband Privater Bauhherren e.V.

Solarer Mieterstrom: Enormes Ausbaupotenzial in Deutschlands Großstädten

Wie der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) aktuell mitteilt, bieten Metropolen in Deutschland zahlreiche Möglichkeiten, solaren Mieterstrom für größere Wohngebäude zu nutzen. Bis zu 33.000 Photovoltaikanlagen sind den Studienergebnissen zufolge möglich.
Die Potenzialanalyse kommt zu dem Schluss, dass damit theoretisch rund 1,4 Millionen Mieter preiswerten Solarstrom beziehen könnten. Begünstigt wird der Photovoltaik-Ausbau durch stark gesunkene Strompreise sowie das kürzlich in Kraft getretene Mieterstrom-Gesetz als wichtiger Baustein für die Energiewende. Besonderes Ausbaupotenzial weisen Deutschlands Metropolen Berlin, Hamburg und München auf.
Um alle Möglichkeiten zu nutzen, muss allerdings den Energieexperten zufolge die Realisierung von solaren Projekten noch attraktiver werden. Die steuerliche Benachteiligung von Vermietern, die ihren Mietern Strom aus eigenen Anlagen liefern, muss laut BSW-Solar abgeschafft werden. Nur so würden Mieter und Eigentümer in der Energieversorgung gleichgestellt und die Vorteile der Energiewende gerecht nutzbar gemacht werden.
Quelle: BSW-Solar e.V.

Heizleistung: 18 Grad sind nachts in Mietwohnungen Pflicht

Das Amtsgericht Köln entschied in einem aktuellen Urteil, dass Vermieter eine Mindesttemperatur in ihren Mietwohnungen bei Nacht sicherstellen müssen. Sofern im Mietvertrag nicht anders vereinbart, liegt diese bei mindestens 18 Grad für alle Wohnräume (AZ 205 C 36/16).
Im vorliegenden Fall hatte ein Mieter geklagt, da seine Vermieterin zu Beginn einer Heizperiode eine Nachtabsenkung der Heizleistung zwischen 0:00 Uhr und 6:00 Uhr eingestellt hatte. Nachdem der Mieter morgens mehrfach Temperaturen von 16 bzw. 17 Grad festgestellt hatte, minderte er die Miete aufgrund der zu kalten Wohnräume.
Das Gericht gab nun aktuell dem Mieter recht. Eine Heizanlage muss so eingestellt sein, dass eine durchgängige Mindesttemperatur von 18 Grad bei Nacht erreicht wird. Ist dies nicht der Fall, gilt dies als Mangel, der eine Mietminderung rechtfertigt.

Wohntipp: Parkett-Verlegung kann Räume optisch vergrößern

Wie der Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V. (vdp) aktuell mitteilt, kann das Verlegemuster von Parkett die optische Wirkung eines Raumes beeinflussen. Je nachdem, in welche Richtung die Parkettstäbe und Dielenelemente verlegt werden, kann sich die Optik eines Raumes verlängern oder verbreitern.
Ein Beispiel: Zeigen die Dielen ein Fischgrätenmuster in Längsrichtung, hebt dieses die Länge des Raumes hervor. Werden sie quer angeordnet, wird die Breite unterstrichen. Für einen langen, schmalen Raum, empfehlen die Experten also ein quer verlaufendes Muster, um diesen gleichmäßiger erscheinen zu lassen.
Ebenso können Holzböden aus kleinen Elementen wie Mosaik-Parkett eine Fläche optisch vergrößern. Neutrale Muster wie beispielsweise Kassettenböden, Würfel- und Flechtmuster betonen große Flächen und gliedern den Raum optisch.
Quelle: Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V. (vdp)

Umfrage: Das Eigenheim ist beliebteste Altersvorsorge

Für die meisten Deutschen ist eine eigene Immobilie die beste Form der Absicherung im Alter. Das hat der aktuelle TNS Trendindikator 2017 ergeben. Demnach sehen 75 Prozent der Deutschen die selbstgenutzte Immobilie als sichere Altersvorsorge. Unter den Eigenheimbesitzern ist der Anteil sogar noch höher: Hier stimmen rund 83 Prozent der Aussage zu.
Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband meldet zudem, dass mehr als die Hälfte der Bundesbürger auf Immobilieneigentum setzen. Damit liegt diese Form der Altersvorsorge deutlich über alternativen Produkten zur finanziellen Absicherung im Alter wie beispielsweise Renten- oder Lebensversicherungen.
Den Experten der Landes- und Bausparkassen (LBS) zufolge profitieren private Investoren bereits ab dem ersten Tag des Einzugs von ihrem Eigenheim, da sie nicht von Mieterhöhungen abhängig sind und maximale Gestaltungsfreiheit haben. Im Idealfall ist das Haus im Rentenalter abbezahlt und das mietfreie Wohnen gesichert. Hinzu kommen zahlreiche staatliche Fördermodelle, von denen Hauskäufer Gebrauch machen können.
Quelle: LBS

Tipp: Das müssen Sie bei Bauträger-Insolvenz beachten!

Die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) informiert Bauherren aktuell, wie sie bei einer Insolvenz ihres Bauträgers vorgehen sollten. Die Vorteile liegen zunächst auf der Hand: Ein garantierter Fertigstellungstermin und viel Zeitersparnis. Doch läuft nicht alles wie geplant und meldet der Bauträger sogar Insolvenz an, können die finanziellen und rechtlichen Konsequenzen erheblich sein.
Um sich vor solch einem Fall zu schützen, empfehlen die ARGE-Rechtsexperten, immer auf einen erfahrenen Bauträger mit positiven Kundenbewertungen und guter Bonität zu setzen. Zudem sollte man alle Vertragsdetails verstehen und verhandeln. Auch während der Bauphase sollte der Bauherr den Fortschritt kontrollieren und dokumentieren. Baustillstand, Terminverschiebungen oder schlechte Erreichbarkeit des Bauträgers können erste Anzeichen für eine drohende Insolvenz sein.
Entsteht das Gefühl, es stimme etwas nicht, sollten Bauherren umgehend einen Experten zu Rate ziehen. Ein Sachverständiger sollte den Bau-Stand umgehend prüfen. Um ihre Interessen einerseits vor dem Insolvenzverwalter und andererseits vor der Bank des Bauträgers zu wahren, sollten Bauherren zudem einen Anwalt konsultieren.
Quelle: Arge Baurecht

Solarwärme: Strengere Dämmvorgaben für Warmwasserspeicher

Seit dem 26. September 2017 gelten strengere Regeln für mehr Effizienz bei Warmwasserspeichern. Laut Ökodesign-Richtlinie der EU dürfen Speicher mit einem Inhalt von bis zu 2.000 Litern nicht mehr so viel Wärme verlieren wie bisher. Um die Vorgaben einzuhalten, müssen Hersteller ihre Geräte mit einer besseren Dämmung versehen.
Die neue Richtlinie betrifft nicht nur Trinkwarmwasser- und Kombispeicher, sondern auch Zwischenspeicher, die das Heizwasser bei Bedarf in den Heizkreislauf abgeben. Allerdings besteht keine Nachrüstungspflicht für Hauseigentümer, die bereits über einen Warmwasserspeicher verfügen.
Die neue Richtlinie wirkt sich zudem auf das Energielabel aus, das über den Energiehaushalt verschiedener Haushaltsgeräte informiert. Denn hierbei fällt zukünftig die schlechteste Energieklasse „G“ weg und wird durch eine neue Klassifizierung „A+“ ergänzt. Geräte mit zu hohen Wärmeverlusten (Klasse "D" und niedriger) dürfen demnach nicht mehr in den Verkehr gebracht werden.

Quelle: Immonewsfeed


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